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< class="imPgTitle" style="display: block;" itemprop="headline">Canon EOS M3 ein kleiner Erfahrungsbericht
Moment mal
Herausgegeben von in foto ·
Tags: eosm3
  
Diese Systemkamera, Canon EOS M3 , habe ich mir als Zweitkamera zugelegt, weil sie so schön kompakt ist
und mit sehr guten Werten daher kommt. Ich benutze sie jetzt schon seit ca. 2 Jahren und da möchte ich
an dieser Stelle ein kleines (eigenes) Fazit abgeben. In Sachen Technik kann ich hier nur meine Erfahrung
und meine Ansprüche an die Camera weitergeben, denn ich habe mir die M3 nicht "einfach nur so" zugelegt,
sondern habe schon die ein oder andere Überlegung getroffen. Deshalb, meine persönlichen Eindrücke in Kurzform vorab.
Also, trotz großem Sensor (24 mio Pixel) super kompakt. So kompakt das meine Pranken einfach zu groß sind für diesen Aparat.
Die sehr gute Haptik, von der Canon spricht, zählt bei mir nur für 3 Finger. Die anderen Finger stören nur. Vielleicht gibt es den ein oder anderen Schreiner, bei dem das mit den überflüssigen Fingern nicht so zum tragen kommt. (Sorry). Aber, hier habe ich mit ein wenig Aufwand Abhilfe geschaffen.

Dazu später mehr. Die M3 ist mit einem
Klapp - touch - Display ausgestattet, von dem ich aber nicht wirklich ein Freund bin.
Aber auch hier kann man Abhilfe schaffen, mit einem Zubehör von Canon, und zwar mit einem in den Blitzschuh einschiebbaren
elektronischem Sucher. Habe ich noch nicht,weil der Spruch "kosta fast gar nichts" hier nicht gut kommt. Ca.225.-€ müssen hier
den Besitzer wechseln, damit man den Durchbllick hat.
Ein Pluspunkt ist, mit einem Adapter / Mountadapter Canon EF/EF-S auf Canon eos M, habe ich die Möglichkeit,
meine EOS  Objektivsammlung an der M3 anzubringen und zu benutzen. Ich benutze hier (noch) einen Adapter von Maike
der aber bei mir mit der Nutzung eines Sigma 70mm - 200mm 2.8 langsamer fokussiert. Ob das bei dem Original auch
so ist weiss ich nicht.
Nun aber zur Technik, wie schon Anfangs erwähnt, ich beschränke mich hier nur auf die Dinge die für mich in erster Linie wichtig sind.
Die einzelnen Modi sind

C - Custom-Modes                             Selbstgewählte Einstellungen                
M- Manueller Modus                          Alles muß man selber machen
AV- Aperture Values = Zeitautomat    Blende einstellen Zeit kommt automatisch
TV- Time Values = Blendenautomat   Zeit einstellen Blende kommt automatisch
P - Programmautomatik                    Vollautomat mit ein wenig eigenanteil
A - Vollautomat                                Die Kamera übernimmt dein Leben
SCN . Scene Automatik                     Voreingestellte Modi
                                                 Video- Modus
                                                 HDR Modus
Technische Daten    sehr ausführlich

Zweiter Teil  

So, da ist er nun, der EVF-DC1 - Elektronic View Finder - Bild


Lange Zeit war ich mit mir am hadern, ob ich dieses Teil benötige, oder nicht. Es hat seine Vor- aber auch Nachteile.
Ich kann hier an dieser Stelle nur für mich sprechen, aber vielleicht ist das dem Einen oder Anderen eine kleine Entscheidungshilfe. Das soll hier auch kein Techniktest sein, sondern meine Erfahrung und Einschätzung, ob es für mich Sinn macht, sich den ViewFinder zuzulegen.
Wohl der grösste Vorteil, man kann in der prallen Sonne, auch wenn diese im Rücken steht, ohne Einschränkungen das Vorschaubild super einschätzen, wie man es von den "großen" Kameras gewohnt ist, ganz ohne Spiegelungen. Ach ja, das Sucherbild ist zu 100% identisch mit dem Display. Also, alle Informationen zur Verfügung. Das Sucherbild ist durchgängig hell und brilliant, somit bestens geeignet, für die manuelle Fokussierung . Hier kommt der Vorteil des manuellen fokussierens mit dem MF Peaking zum tragen. Für mich ein großer Vorteil genüber dem Display.

Wie man oben sieht, kann man den Sucher um 90° nach Oben stellen, was das Fotografieren aus tiefen Positionen sehr erleichtert.
(besonders, wenn man die 30 um einige Jahrzehnte überschritten hat). Oder in der Makro-Fotografie kommt einem das doch sehr gelegen. Nachteile hier, stellt man den Sucher nach oben, sehen andere Menschen die beginnende Glatze, stellt man ihn auf waagerecht, sehen andere Leute das Gesicht mit dem verkniffenen "Fotografenauge" entscheidet selbst.  ;-)  

Mein Fazit nach dem ersten Ausprobieren: Man stellt sich die Frage, warum baut Canon diesen Sucher nicht sofort in seine M3, meiner Meinung nach würde das die Verkaufszahlen nach oben bringen weil bestimmt mehr Menschen einen Sucher an der M3 vermissen.
Mein Spassfaktor hat sich bei der Benutzung der M3 auf jeden Fall verdoppelt.
Jetzt kommt das, was mir nicht so gefällt, das Teil ist leider nicht ganz so günstig. Der Sucherbildschirm ist 1,2 cm Diagonal und kostet ca 200,- €. Ich habe mal gerechnet. das heisst 1 cm kosten 166,-€ das wiederum bedeutet das ein 50 Zoll LED Fernseher mit einer Diagonalen von 127 cm 21.082,00 € kosten würde. Somit hätte ich noch einen Fernseher mit Bildröhre in Benutzung. Wow Canon, mir ist schwindelig.

Fortsetzung



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